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Fashion Revolution - Mode und NachhaltigkeitVon Upcycling über Kleidertausch bis Shoppen bei lokalen Anbietern: Was kann jeder einzelne für einen bewussteren Modestil tun?

Die Ausstellung im Umwelt- und Informationszentrum, die vom 24 Mai bis 28. Juni 2018 stattfindet, greift diese Frage auf: Informieren Sie sich rund um das Thema Mode und Nachhaltigkeit!

Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Masterplan 100% Klimaschutz zeigt vor allem Lösungen und Handlungsalternativen auf. Es werden sowohl Fotos der zurückliegenden Fashion Revolution Week Mainz, als auch Zahlen und Fakten rund um die Textil- und Modeindustrie gezeigt. Lernen Sie verschiedene Textilarten kennenlernen, wie beispielsweise Stoffe aus Bambus, Meeresmüll oder Biobaumwolle. Auch Kleidungsstücke aus Upcycling-Materialen sind ausgestellt. Zum Beispiel werden in Mainz aus alter Arbeitskleidung des Entsorgungsbetriebs Taschen gefertigt. Begleitet wird die Ausstellung durch verschiedene Angebote wie Filmabende oder Gesprächsrunden.

Die Stadt Mainz beteiligte sich erstmals mit insgesamt neun Veranstaltungen neben zahlreichen Unterstützern aus Einzelhandel, Gastronomie, Wirtschaft und Digitalen Medien an der Aktionswoche. Damit war sie, neben Berlin und Hamburg, die Stadt mit dem größten Angebot an Aktionen, sodass auch Gäste aus Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach begrüßt wurden. „Die Aktionswoche „Fashion Revolution Week“ war ein voller Erfolg in Mainz“ so Umweltdezernentin und Schirmherrin Katrin Eder „ein bewusster Umgang mit unserem Konsum sollte jedoch jeden Tag stattfinden.“

Zum Weltladentag am 12. Mai geht die Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ in die nächste Runde. Nach dem Motto „neue Bundesregierung, neue Chance“ fordern das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband nachdrücklich, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Unternehmen zu stoppen. Sie appellieren erneut an die Mitglieder des Bundestages, Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich zu schützen. Diese Forderung untermauern die Weltläden mit einer bundesweiten Unterschriftensammlung für eine gesetzliche Unternehmensverantwortung.

Unterschriftenaktion vom 12. Mai bis 7. Oktober 2018

> Bis zum Welttag für menschenwürdige Arbeitsbedingungen am 7. Oktober könnt Ihr im Weltladen Mainz unterschreiben!

1. Mainzer Fashion Revolution Week

Posted by anna on 17. April 2018
Posted in Veranstaltungen  | 1 Comment

Menschen lieben Mode. Sie gibt uns die Möglichkeit uns zu entfalten und unsere Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Was auch immer Mode für jede und jeden von uns bedeutet. Niemand möchte Kleidung tragen, die auf Kosten von Näherinnen und Nähern, oft Kindern, in unwürdigen Arbeitsbedingungen produziert wurden. Auch nicht auf Kosten der Natur und ihrer Ressourcen. Eigentlich möchten wir uns bewusst kleiden mit einem guten Gefühl auf der Haut und im Herzen.
Deswegen möchten wir wissen: #whomademyclothes? Und was kann ich eigentlich konkret tun? Jede Menge Inspiration gibt es auf der 1. Mainzer Fashion Revolution Week.

Mehr Infos zur internationalen Fashion Revolution: www.fashionrevolution.org

Mehr Infos zur 1. Fashion Revolution Mainz:

Es ist Zeit für die Mode Revolution!

Kommen Sie vorbei, machen Sie mit, lassen Sie sich inspirieren!

 1. Fashion Revolution Mainz

Vom 10. bis 12. März 2018 präsentierten sich auf der Ausstellung „Faire Welten“ Unternehmen und Organisationen, die sich für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren. Die „Fairtrade Stadt Mainz“-Initiative war natürlich auch wieder mit dabei. Hier einige Eindrücke für diejenigen, die nicht dabei sein konnten:

Stand der Kampagne "Fairtrade Stadt Mainz"

Stand der Kampagne „Fairtrade Stadt Mainz“

Faire Welten 2018 Freudensprung Fashion

Nachhaltige Kleidung von Freudensprung Fashion

Faire Welten 2018 Elektroroller

Kumpan Elektroroller

Faire Welten Spezialitäten

Spezialitäten aus der Region

Faire Welten fairer Schmuck

Große Auswahl an Fair Trade Schmuck.

Faire Welten faires Kunsthandwerk

Fair gehandeltes Kunsthandwerk

Faire Welten faire Kleidung

Nachhaltige Kleidung von Diamond Army

Neustadt Eis Faire Welten

N’ice – Das Neustadteis

Faire Welten Kitnoir

Kleidung von Knitnoir

 

Vom 10. Bis 12. März 2018 präsentieren sich auf der Faire Welten Unternehmen und Organisationen, die sich für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren. Die Besucherinnen und Besucher können das vielfältige Angebot fair gehandelter, regional bzw. biologisch erzeugter Produkte – zum fünften Mal im Rahmen der Rheinland-Pfalz Ausstellung – mit allen Sinnen erleben.

Auftaktveranstaltung „Durchblick im Siegelwald“

Schon am Donnerstag, den 08. März 2018, um 19 Uhr im Landesmuseum in Mainz, wird die Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Zwischen Verbrauchermacht und Manipulation – Durchblick im Siegelwald“ auf das Messethema einstimmen. An diesem Abend wird es um die vielfältigen Einflussmöglichkeiten durch das eigene Konsumverhalten gehen, aber auch darum, inwiefern angesichts der Vielfalt an Produktsiegeln die „richtigen“ Kaufentscheidungen ermöglicht werden und inwieweit Produktsiegel insgesamt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

In einem Kurzvortrag von Silke Peters, vom Sektorvorhaben Nachhaltigkeitsstandards und öffentlich-private Verantwortung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), werden zu Beginn die existierenden Produktsiegel unterschiedlicher Branchen, deren Funktion und Qualitätsmerkmale vorgestellt. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dreht sich um folgende Fragen:

  • Welche Entscheidungsmacht haben Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihrem Einkauf wirklich?
  • Handelt es sich bei Produktsiegeln um nützliche Verbraucherinformationen oder dienen sie als „Deckmäntelchen“ von Industrie und Handel?
  • Fördern freiwillige Verpflichtungen in Form von Siegeln oder Zertifizierungen Nachhaltigkeit oder verhindern sie eher die Entwicklung von verbindlichen gesetzlichen Regelungen?
  • Können diese freiwilligen Verpflichtungen gesetzlichen Regelungen als Vorbild und Wegbereiter dienen?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion aktiv zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“

Posted by anna on 19. September 2017
Posted in Allgemein  | Tagged With: | 2 Comments

Mainz belegt hervorragenden dritten Platz

Hauptstadt des Fairen Handels
100 Städten und Gemeinden haben sich 2017 an dem Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ beworben. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global durchgeführt und in diesem Jahr wurden mehr als 900 Projekten eingereicht. Die Stadt Mainz belegte einen hervorragenden dritten Platz und erzielte ein Preisgeld von 35.000 Euro.

Die Landeshauptstadt Mainz überzeugt durch eine Vielzahl an Projekten, die von zahlreichen Partnern getragen werden, eine breite Wirkung entfalten und auch neue Zielgruppen ansprechen. „Eine tolle Belohnung für die zahlreichen Engagierten und Aktiven in unserer Stadt“, freut sich Dr. Sabine Gresch, die den Fair Trade Prozess der Stadt Mainz koordiniert. Mainz hat insgesamt 25 Projekte eingereicht. Punkten konnte man mit dem Textilführer „öko fair shoppen“, der Fastnachtsschokolade, den vielen Bildungsprojekten mit Schulen, Kirchen und den Jugendzentren. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem vorbildlichen Engagement der Stadt im Bereich Nachhaltige Beschaffung.

Team Fairtrade Stadt Mainz

Hauptstadt des Fairen Handels darf sich die Domstadt Köln nun nennen, nach Saarbrücken im Jahr 2015. Den zweiten Platz belegt die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz. Dahinter folgen die Städte Dortmund und Mainz, die sich den dritten Platz teilen. Den vierten Platz belegt die Stadt Trier. Außerdem können sich die Städte Karlsruhe, Nürnberg und Wesel, die Gemeinde Hagen im Bremischen sowie die Marktgemeinde Roßtal über Sonderpreise für besondere Einzelprojekte freuen.

Bemerkenswert sind nach 15 Jahren dieses Wettbewerbs die Kreativität, die innovativen Ideen und das konstant hohe Niveau der Projekte bei Bewerbern und Preisträgern. „Der Faire Handel lebt vom Mitmachen – jeder Beitrag zählt. Mit fairem Handel können wir die größten Entwicklungssprünge auslösen. Auch wenn wir nur eine Kommune zur Hauptstadt des Fairen Handels küren: Mit diesem Wettbewerb wollen wir alle auszeichnen, die sich in diesem Bereich stark machen. Denn hier zeigt sich, dass Städte und Gemeinden einen unverzichtbaren Beitrag zur kommunalen Entwicklungspolitik leisten – den wir weiter stärken werden“, so Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Schirmherr des Wettbewerbs.

Vortrag Faire Elektronik

Die Deutschen geben jährlich Milliarden für Unterhaltungselektronik aus. Doch woher die Metalle für das neue Smartphone stammen, oder unter welchen Bedingungen der Laptop gefertigt wurde, das interessiert nur wenige. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn bis auf wenige kleine Initiativen haben Konsumenten beim fairen Kauf bislang nur wenige Optionen. Wie wichtig ein veränderter Umgang mit Elektronikprodukten ist, zeigt Buchautor Frank Herrmann in seinem Vortrag. Er geht auf die schwierige Situation bei der Gewinnung der Metalle ebenso ein, wie auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten. Zudem zeigt er auf, wie wichtig sinnvolles und richtiges Recycling ist.

Vom 15. bis 29. September 2017 findet die 16. Faire Woche statt. Sie ist die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland. In diesem Jahr rücken die wirtschaftlichen Perspektiven für die Produzenten im Globalen Süden in den Mittelpunkt. Bundesweit beteiligen sich Aktionsgruppen, Weltläden, Supermärkte, Schulen, Gemeinden, gastronomische Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen mit über 2000 Veranstaltungen an der Fairen Woche.

Faire Woche 2017

Am Mittwoch, 05. April 2017, überreichte Oberbürgermeister Michael Ebling um 9.00 Uhr der zweiten Fairtrade-School in Mainz die Auszeichnung als Fairtrade School. Die Gustav-Stresemann Wirtschaftsschule in der Hechtsheimer Straße beging dies bei einer kleinen Feierstunde und anschließendem „Marktplatz Fairtrade“, zu dem alle Schülerinnen und Schüler der GSW eingeladen waren.

Nun ist es offziell

Mit der Urkundenverleihung durch Oberbürgermeister Ebling und dem „Berater Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) am Pädagogischen Landesinstitut“ Daniel Kreußer, Lehrer auf dem Schlossgymnasium Mainz, darf sich auch die Gustav-Stresemann Wirtschaftsschule „Fairtrade School“ nennen. Sie reiht sich ein, in die Liste mit aktuell 338 Fairtrade Schulen in Deutschland und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.

Preisübergabe Fairtrade School durch Bürgermeister Ebling

Preisübergabe „Fairtrade School“ durch Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling.

Preisübergabe Fairtrade School

Oberbürgermeister Michael Ebling übergibt Auszeichnung an Schulleiterin Brigitte Glismann.

Oberbürgermeister Michael Ebling

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Das Ganze ist ein Herzensthema – Wir leben ja nicht alleine auf der Welt, da ist es wichtig, dass wir uns auch für andere einsetzen.“

Schulleiterin Brigitte Glismann

Schulleiterin Brigitte Glismann unterstützt Schüler und Lehrer bei ihrem Engagement.

Schulpfarrer Stavenhagen

Schulpfarrer Michael Stavenhagen freut sich über die Auszeichnung.

Hier einige Impressionen von der Ausstellung „Faire Welten“. Vom 18. bis 20. März 2017 lud die Ausstellung wieder zum Staunen, Stöbern und Entdecken im Herzen der Rheinland-Pfalz Messe ein. Die Bildrechte liegen bei „Faire Welten Mainz“.

Fair Trade Kochshow mit Malu Dreyer

Fair Trade Kochshow mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Ein schönes Ergebnis der Faire Welten-Fotoaktion

Ein schönes Ergebnis der Faire Welten-Fotoaktion

Modenshow mit fair gehandelter Kleidung

Modenshow mit fair gehandelter Kleidung

Faire Modenshow

Faire Modenshow

Fotoaktion Faire Welten

Fotoaktion Faire Welten