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Faire Stadtrallye Mainz 2021

Posted by anna on 9. September 2021
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„Zukunft fair gestalten“ – das ist das Motto der Fairen Woche 2021. Aber wie fair ist Mainz? Welche Unternehmen und Initiativen in unserer Stadt sind bereits auf dem Weg, unser Handeln nachhaltiger zu gestalten? Welche Möglichkeiten hat jede*r Einzelne, im Alltag dazu beizutragen? Antworten gibt die Stadtrallye quer durch Mainz im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche. Vom 10. bis zum 24. September können Interessierte auf Entdeckungstour gehen und nachhaltig handelnde Unternehmen und Initiativen kennenlernen – alleine, in kleinen Gruppen oder als Schulklasse. An insgesamt 35 Stationen erfahren sie mehr über Nachhaltigkeit, darüber, wie Fairer Handel zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen im Globalen Süden beiträgt und wieso biologische und regionale Produkte besser für Klima und Umwelt sind.

Bild: Forum Fairer Handel

Neben dem Weltladen beteiligen sich u.a. die Volkshochschule, der Bioladen Natürlich, der Naturschaugarten Lindenmühle, das Brockenhaus, der Unverpacktladen, das Haus der Jugend, der Mädchentreff, Oxfam, der Mainzer Umweltladen, der Froschladen von Werner & Mertz und ZMO Buchstabensalon und Secondhand Laden. „Wir waren beeindruckt von den vielen Stationen, die sich bereit erklärt haben, an der Stadtrallye mitzumachen“, sagt Dr. Sabine Gresch, die Koordinatorin der Fair Trade Stadt Kampagne Mainz. „Und dass wir 35 Stationen im Rahmen der Stadtrallye vorstellen können, zeigt, wie weit wir in Mainz in Sachen Nachhaltigkeit schon sind“.

Wie funktioniert die Mainzer Stadtrallye?

Man kann mit einem Rallye-Pass (siehe Download-Link unterhalb Karte) in Papierform oder per Smartphone via Actionbound teilnehmen. Dort findet sich auch die Übersicht über die Stationen mit Adresse und Öffnungszeiten.

„Als Kommunen tragen wir wesentlich dazu bei, dass unsere globale Wirtschaft nachhaltiger und fairer wird“, sagt Oberbürgermeister Michael Ebling. „Wie, davon können sich Bürgerinnen und Bürger selbst überzeugen. Ich freue mich über die erste nachhaltige Stadtrallye in Mainz“. Die Stadtrallye ist eine von mehreren Aktionen, mit denen sich Mainz an der Fairen Woche beteiligt. So findet zum Beispiel am 11.09. ein Faires Frühstück in der Ökumenische Flüchtlingshilfe Oberstadt e.V., Berliner Straße 39a, 55131 Mainz statt. Freuen können sich Besucherinnen und Besucher außerdem auf eine Fairkostung, die 50 das als Fairtrade-School ausgezeichnete Hans-Böckler-Berufsbildungszentrum (Am Judensand) – BBS3 vom 20.-24.9. jeweils von 9.30-13.00 Uhr durchführt – natürlich mit pandemie-tauglichem Hygienekonzept.

Alle Mainzer:innen sind eingeladen, sich an der Stadtrallye zu beteiligen. Die ausgefüllten Rallye-Pässe können im Umweltladen in der Steingasse abgegeben werden. Hat man 10 Stationen aufgesucht, nimmt man an einer Verlosung teil. Und es gibt attraktive Preise zu gewinnen.

Die Landeshauptstadt Mainz erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fair Trade-Stadt! Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2013 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Stadt ihr Engagement weiter aus.

Transfair Deutschland gratuliert und dankt allen „Fairtradern“ in Mainz für ihr unermüdliches Engagement. Oberbürgermeister Michael Ebling freut sich über die Titelerneuerung: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Mainz. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Mainz dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns weiter angehört. Wir setzen uns mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Mainz ist somit eine von über 700 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter in Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Ein kurzer Rückblick

Der Mainzer Stadtrat hatte im April 2011 beschlossen, dass sich die Stadt Mainz an der weltweiten Kampagne beteiligt. Spricht man von „Fairtrade-Produkten“, so ist Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz und viele weitere Akteure vertreten.

Und stolz kann der Lenkungskreis auf seine Erfolge zurückblicken: drei Fair Trade Schulen, eine Faire Kita, „Mainz kocht global“ – das Kochbuch zum bewussten Konsum, die Mainzer Stadtschokolade und eine faire Fastnachtsschokolade wurden eingeführt, der Textilführer „öko fair shoppen“ liegt in dritter Auflage vor, Faire Tramfahrten „Auf den Spuren des Fairen Handels in Mainz“ wurden und werden durchgeführt, das Thema Nachhaltige Beschaffung wird in Mainz intensiv verfolgt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Optimistisch in die Zukunft

Und auch für die kommenden Jahre hat man sich Weiteres vorgenommen. Zur Zeit wird beispielsweise ein „Fairer Hochzeitsführer“ sowie eine nachhaltige Stadtführung vorbereitet.

Der Lenkungskreis ist offen für alle, die Interesse haben mitzuarbeiten!

Der Café Mayence ist ein reinen Arabica-Hochlandkaffee, der von Kleinbauernfamilien der indigenen Genossenschaft ISMAM aus der Region Chiapas in Mexiko angebaut wird. Er stammt aus kontrolliert ökologischen Anbau und ist zu 100 % Naturland Fair zertifiziert.

Die „Indigenas de la Sierra Madre de Motozintla“, so der offizielle Name der indigenen Kleinbauerngenossenschaft im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas, hat sich mehrere Ziele gesetzt: die Bewahrung der indigenen Identität und der Umwelt sowie die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation ihrer Mitglieder durch den Kaffeeanbau und die eigenständige Vermarktung von biologisch angebautem Kaffee.

Sie erhalten den Kaffee beim Weltladen Unterwegs.

Mainzer Agenda-Kaffee "Café Mayence" Foto: Weltladen Unterwegs

365 Tage. 17 Ziele. 1 Stadt

Posted by anna on 17. November 2020
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Jahreskalender Mainz denkt global

Die Landeshauptstadt Mainz engagiert sich seit vielen Jahren unter dem Motto „Global denken – lokal handeln – Mainz denkt global“. Der neuste Jahreskalender mit vielen attraktiven Bildern, informiert und macht neugierig, was in Mainz zum Thema Nachhaltigkeit schon alles läuft.

Kalender Mainz denkt global

Welche Gruppen engagieren sich in Mainz?

In mühevoller Kleinarbeit hat das Agenda-Büro beim Amt für Stadtforschung und nachhaltige Stadtentwicklung versucht, möglichst viele Vereine, Gruppen und Initiativen aus Mainz und Umgebung zusammenzutragen, die sich bereits für die Globalen Nachhaltigkeitsziele vor Ort engagieren. Was tun Gruppen in Mainz für das Ziel „Kein Mensch soll Hunger leiden müssen“? Wie setzen wir in unserer Stadt die Ziele „alle Menschen sollen gesund leben können, sollen die Möglichkeit einer guten Bildung bekommen“ um? Was tun wir für sauberes Wasser oder für nachhaltiges Wirtschaften? Wer engagiert sich zum Klimaschutz und für nachhaltige Energien? Wer leitest einen konkreten Beitrag zum Schutz unserer Landschaften und unserer Natur in Mainz? Auf alle diese Fragen findet man im Jahreskalender Antworten. Zitate der Aktiven machen den Kalender erlebbar und lebendig. Vom Frauenbüro über entwicklungspolitisch aktive Gruppen wie afemdi-projekte Deutschland oder Friends of children Nepal, dem Kinderschutzbund, der Mainzer Netze GmbH, foodsharing, dem Mombacher Turnverein, der UrStrom eG, bis zu Gruppen der Lokalen Agenda wie dem Arbeitskreis Naturnahes Grün sind viele Initiativen vertreten.

„Wir wollen in Mainz einen Beitrag leisten, die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 vor Ort umzusetzen. Wer Lust und Zeit hat sich in Mainz zu engagieren oder mitzumachen, findet im Kalender viele Anregungen“, so Dr. Sabine Gresch vom Agenda-Büro.

Der Jahreskalender „Mainz denkt global“ ist im Umweltladen der Stadt Mainz in der Steingasse, sowie im Weltladen Unterwegs in der Christofsstraße, gerne gegen eine Spende erhältlich. Die Spenden werden an die engagierten Gruppen und Initiativen, die im Kalender aufgeführt sind, weitergegeben.

MANAMA – der nachhaltige Stadtplan

Posted by anna on 12. November 2020
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Wo in Mainz kann man nachhaltig einkaufen? Wo übrig gebliebene Lebensmittel mit anderen teilen? Wo im Stadtgebiet kann man seine Wasserflasche auffüllen lassen, wo einen fairen Kaffee genießen? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt der neue nachhaltige Stadtplan von Mainz.

© Franziska Weigand

Dieser Themen-Stadtplan macht Orte sichtbar, die für gesunde Ernährung und nachhaltigen Konsum stehen und zeigt die Vielzahl an Möglichkeiten nachhaltigen Konsums, Tausch- Teil-, Upcycle- und Repairangebote übersichtlich auf.

Wer wissen will, wo man Produkte aus fairem Handel erwerben oder wo man plastikfrei einkaufen kann, wo die nächste Refill-Station, der nächste Bio-Bauernhof ist, wo man seine übrig gebliebenen Lebensmittel mit anderen teilen kann, der kann einen Blick auf den neuen Stadtplan werfen.

Aufgenommen wurden Hofläden der Bauernhöfe, Fairteilerstandorte, Kaffees und Gastronomie mit überwiegenden oder großen Anteil an bio/regional oder fair gehandelten Produkten, Textilgeschäfte, die gesiegelte Ware (Gots, IVN Best, Fair Wear Foundation, Fairtrade) im Angebot haben, Bio-Läden und –Bäckereien, Wochenmärkte, Inklusionsbetriebe, Second-Hand und Tauschgeschäfte, Upcycler, Refill-Stationen, Gemeinschaftsgärten und Bücherschränke.

Der Stadtplan liegt ab sofort in den Ortsverwaltungen aus und wird auch in einigen Geschäften und sonstigen Lokalitäten im Stadtgebiet sowie im Mainzer Umweltladen gratis angeboten. Der Plan steht unten auf der Seite als Download zur Verfügung.

Der Nachhaltigkeits-Stadtplan wurde vom Agenda-Büro der Landeshauptstadt Mainz in Kooperation mit dem Grün- und Umweltamt entwickelt. Ein Mainzer Beitrag zu den 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 vor Ort.

> Nachhaltigkeits-Stadtplan Mainz

Unter dem Motto „Wetten, Dass..?! Mainz Fairführt“ wetteten die Mainzer Oberbürgermeisterkandidat*innen unabhängig voneinander, dass es die Mainzer am Dienstag, 1. Oktober nicht schaffen, eine vorher festgelegte Zahl an fairen Tassen Kaffee in den teilnehmenden Stadtcafés zu trinken.

Das Ergebnis der fairen Stadtwette in Mainz war: Am CoffeeDay wurden in 20 Mainzer Cafés 1.856 Tassen fairen Kaffees getrunken. Das lag deutlich über den Schätzungen der OB-Kandidat*innen. Ihre Wettschuld durften Sie im Weltladen Unterwegs Mainz mit jeweils eine Stunde Ladendienst ableisten.

Hier einige Impressionen aus dem Einlösen der Wettschulden der Oberbürgermeisterkandidat*innen:

Mainz bleibt Fairtrade-Stadt!

Posted by anna on 23. Juli 2019
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Mainz darf den Titel Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre tragen. TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) hat nach eingehender Prüfung die Titelerneuerung der Landeshauptstadt Mainz erfolgreich bestätigt. Transfair Deutschland gratuliert und dankt allen „Fairtradern“ in Mainz für ihr unermüdliches Engagement.

Oberbürgermeister freut sich über Titelerneuerung

Oberbürgermeister Michael Ebling freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Mainz. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier seit Jahren eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Mainz dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

„Es gibt durchaus ein breites öffentliches Interesse an fair gehandelten Produkten. Wir wollen diesem wachsenden Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin nachkommen“, stellt Dr. Sabine Gresch, Koordinatorin der Fair Trade Kampagne in Mainz fest.

Mitarbeit im Mainzer Fair Trade-Lenkungskreis

Der Mainzer Lenkungskreises ist eine Runde motivierter und engagierter Menschen. So sind Schulen, die Kirchen, das Land, der Weltladen, die Werbegemeinschaft des Mainzer Einzelhandels, die Verbraucherzentrale, die Stadtverwaltung, die Volkshochschule, das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz und viele weitere Akteure vertreten.

Der Lenkungskreis hat einiges erreicht: das „Open Ohr“ trinkt nur noch fair, diverse Veranstaltungen (vom Fußballturnier bis zu Informations- und Bildungsveranstaltungen) finden mit fairen Produkten statt, die Mainzer Stadtschokolade und eine faire Fastnachtsschokolade wurden eingeführt, der Textilführer „öko fair shoppen“ liegt in dritter Auflage vor. Faire Tramfahrten „Auf den Spuren des Fairen Handels in Mainz“ werden durchgeführt, das Thema Nachhaltige Beschaffung wird zudem intensiv verfolgt. Mainzer Geschäfte und Gastronomiebetriebe erhielten Auszeichnungen, drei Schulen dürfen sich Mainzer Fairtrade-Schools nennen.

Der Lenkungskreis ist offen für alle, die Interesse haben mitzuarbeiten.

Fairtrade Urkunde der Stadt Mainz

Sie werben für die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und sollen Mainzerinnen und Mainzer anregen, sich auch zwanglos bei einer Schorle Gedanken über den Zustand unseres Planeten zu machen.

Sie erhaltet sie gegen eine Spende bei Luups. Die Spende geht an Friends of Children Nepal und afemdi.

Informationen für Gastronomen

Viele Mainzer Kneipen sind dabei, wenn es darum geht, die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN bekannter zu machen. Wenn Sie Mainzer Kneipeninhaber sind und etwas Farbe auf Ihre Tische bringen möchten, melden Sie sich. Wir bringen Ihnen gerne eine Charge „Meenzer Woideggel“ vorbei.

Meenzer Woideckel - Armut

SDG 1 – Keine Armut

Meenzer Woideckel - Hunger

SDG 2 – Kein Hunger

Meenzer Woideggel - Gesund leben

SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Meenzer Woideggel - Bildung

SDG 4 – Hochwertige Bildung

Meenzer Woideggel - Gleiche Rechte

SDG 5 – Geschlechtergleichstellung

Meenzer Woideggel - Sauberes Wasser

SDG 6 – Sauberes Wasser und Sanitärversorgung

Meenzer Woideggel - Nachhaltige Energie

SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie

Meenzer Woideggel - Arbeit

SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Meenzer Woideggel - Nachhaltigkeit

SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur

Meenzer Woideggel - Gleiche Chancen

SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Meenzer Woideggel - Nachhaltig leben

SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden

Meenzer Woideggel - Nachhaltiger Konsum

SDG 12 – Volle Konsum und Produktionsmuster

Meenzer Woideggel - Klimaschutz

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Meenzer Woideggel - Meere bewahren

SDG 14 – Leben unter Wasser

Meenzer Woideggel - Vielfalt erhalten

SDG 15 – Leben an Land

Meenzer Woideggel - Gerechtigkeit

SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starkte Institutionen

Meenzer Woideggel - Partnerschaften

SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Am 27. Juni überreichte Oberbürgermeister Michael Ebling der dritten Fairtrade-School in Mainz die Auszeichnungsurkunde. Die BBS III am Hans-Böckler-Berufsbildungszentrum (Am Judensand) beging dies bei
einer kleinen Feier, zu der alle Schülerinnen und Schüler der Schule eingeladen waren. Mit der Urkundenverleihung durch OB Ebling darf sich nun auch die Berufsbildende Schule III „Fairtrade School“ nennen. Sie reiht sich ein in die Liste mit aktuell 604 deutschen Fairtrade Schulen und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.

BBS 3 wird Fairtrade School

Engagement für den Fairen Handel und eine bessere Welt

Mit der Auszeichnung wird das Engagement von Schulen für den Fairen Handel honoriert. Nach zwei Jahren erfolgt eine Überprüfung, ob die fünf Kriterien weiterhin erfüllt sind. Die Fairtrade School-Kampagne wird von
dem Verein TransFair (Köln) koordiniert. Die für Bildungs-, Umwelt- und Entwicklungspolitik zuständigen rheinland-pfälzischen Ministerien sehen in der Kampagne eine gute Möglichkeit, das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) an Schulen zu verankern. Daher finanzieren sie Materialien und weitere Unterstützungsmöglichkeiten für die bislang 44 Fairtrade Schulen in Rheinland-Pfalz.

Die Fairtrade School-Kampagne bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. „Mit dem Titel ,Fairtrade School‘ könnt ihr Euer Engagement nach außen tragen und Freunden und Familien zeigen, wie kreativ ihr Euch für den Fairen Handel an der Schule einsetzt“, betonte Oberbürgermeister Michael Ebling.

OB Ebling überreicht Urkunde

BBS III setzt sich seit vielen Jahren für den Fairen Handel ein

Seit vielen Jahren existiert an der BBS III ein Fairtrade Kiosk und es gibt regelmäßig faire Produkte für das Lehrer-Kollegium. Tradition sind unterschiedlichste Aktionstage – und natürlich wird bei Sitzungen fairer
Kaffee konsumiert. Sowohl Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer als auch Eltern sollen künftig an der BBS III daran mitwirken, durch fairen Handel das Ungleichgewicht im weltweiten Handel
abzubauen. „Fairer Handel ist Millimeter-Arbeit. Jeder Euro, der umgesetzt wird, ist ein Schritt in Richtung einer gerechteren Welt“, sagt Gernot Hillenbrand, katholischer Schulseelsorger und Fairtrade-Beauftragter. „Als Fairtrade School baut man Netzwerke auf und fördert den Austausch an der Schule. Schülerinnen und Schüler bekommen das Bewusstsein, dass sie schon in jungen Jahren die Welt ein kleines Stück verbessern können. Sie lernen viel über den Fairen Handel und übernehmen Verantwortung“, so Hillenbrand.

Zahlreiche Besucher haben vom 06. bis 08. April 2019 die Fairen Welten in Mainz besucht und die Vielfalt des Fairen Handels mit allen Sinnen erlebt und genossen. Das abwechslungsreiche Programm mit Modenschauen, Kochshows und Workshops zum Selbermachen hat sehr großen Anklang gefunden. Hier ein paar Impressionen von den Fairen Welten 2019, die Lust auf die Fairen Welten 2020 machen:

Stand der 'Fairtrade Stadt Mainz' und Lokalen AGENDA21

Stand der ‚Fairtrade Stadt Mainz‘ und Lokalen AGENDA21 (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Modenschau mit fairer Kleidung auf den Fairen Welten 2019

Modenschau mit fairer Kleidung

Faire Schuhe von IZUBA Clothing

Faire Schuhe von IZUBA Clothing (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Faire Kleidung von Diamond Army

Faire Kleidung von Diamond Army (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Aufführung des Nairobi Hope Theatre

Aufführung des Nairobi Hope Theatre (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Große Auswahl an fairer Kleidung, auch für die Kleinsten auf den Fairen Welten 2019.

Große Auswahl an fairer Kleidung, auch für die Kleinsten. (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Faire Kleidung auf den Fairen Welten 2019.

Faire Kleidung, die Laune macht. (Dr. Sabine Gresch)

Am Stand der Mainzer Lokalen AGENDA21 wurden die Kleinsten kreativ.

Am Stand der Mainzer Lokalen AGENDA21 wurden die Kleinsten kreativ. (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Modenschau auf der Faire Welten 2019

Bei der Modenschau wurden verschiedene faire Mode-Labels präsentiert.