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(Foto: Hope Theater Nairobi)

Das Hope Theatre Nairobi ist eine sozial-politische Theatergruppe aus Nairobi (Kenia), die 2009 vom deutsch-österreichischen Regisseur Stephan Bruckmeier mit jungen Erwachsenen aus den Armenvierteln der Metropole gegründet wurde.

2019 geht die Truppe zum 10. Mal auf Europatournee und zeigt eine Auswahl seiner Stücke zum Thema Fairness im wirtschaftlichen und sozialen Kontext. Am 6. April zeigt das Hope Theatre Nairobi ein Theaterstück im „Haus am Dom“. Mit dabei sein wird Dieter Overath von Fairtrade Deutschland.

Den Mitwirkenden ist es ein Anliegen, das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Afrika und Europa von afrikanischer Seite positiv-kritisch, unsentimental, urban und authentisch zu beleuchten.
In Kenia ist die Gruppe seit Herbst 2016 eine selbst verwaltete NGO mit drei Frauen im Vorstand und kümmert sich ihrerseits um die Chancen für andere.

Veranstaltungsort
Haus am Dom, Mainz
Liebfrauenplatz 8, 55116 Mainz

Beginn 19:30 Uhr

Fair Traders Dokumentarfilm

Drei Akteure der freien Marktwirtschaft übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und nachfolgende Generationen: Sie wirtschaften nachhaltig. Der Film blickt auf Karrieren von erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern in unterschiedlichen Stadien, die lokal, national und international agieren und Markt und Moral vereinbaren.

Faire Arbeitsbedingungen und biologische Herstellung mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinbaren ist für die drei ein ständiger Balanceakt – doch sie beweisen, dass es wirtschaftlich möglich ist, sozial, ökologisch und gleichzeitig erfolgreich zu produzieren.

Veranstaltungsort
CinéMayence im Institut Français
Schillerstr. 11
55116 Mainz

Beginn 20:30 Uhr

Fortbildung zu den Zielen der Agenda 2030 und dem fairen Handel im Rahmen der FAIRE WELTEN auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung für Lehrerinnen und Lehrer am 06.04.2019 in Mainz

Im Mittelpunkt des ersten Teils der beiden zweistündigen (inhaltsgleichen) Workshops steht das Weltverteilungsspiel, welches in vielen Fächern mit unterschiedlichen Zielsetzungen eingesetzt werden kann.
Durch die Darstellung der Wertschöpfungskette eines Produkts werden direkte Anknüpfungspunkte zum fairen Handel, den Nachhaltigkeitszielen und zu den Bezügen des Unterrichts hergestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert.
Anschließend werden die 17 Ziele für eine globale nachhaltige Entwicklung: Die Sustainable Development Goals (SDGs), kurz: „Nachhaltigkeitsziele“, die alle 193 UN-Mitgliedsstaaten als Ziel für alle Länder unterzeichnet haben, vorgestellt und mit aktivierenden Methoden exemplarisch erarbeitet.

Mit der Anmeldung zur Fortbildung bekommen Sie ein kostenloses Messeticket für diesen Tag. Mit dem Messeticket können Sie kostenfrei innerhalb der Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Messe fahren.
Bitte teilen Sie bei der Anmeldung unbedingt bei den Bemerkungen mit, ob Sie am Workshop vormittags oder nachmittags teilnehmen möchten. Anmeldeschluss ist der 09.03.2019.

> Informationen zu den Workshops und Anmeldeformular herunterladen.

Wie wir auch morgen noch ein gutes Leben haben können

Faire Welten? Der Klimawandel schreitet voran, der Verlust der biologischen Vielfalt ist spürbar. Starkregen, Insektensterben, die Plastikflut in Meeren und Flüssen sind Folgen einer Übernutzung natürlicher Ressourcen, wie sie in der Menschheitsgeschichte bislang beispiellos ist. Gleichzeitig lebt nahezu eine Milliarde Menschen in extremer Armut.

Faire Welten! Das ist die Messe im Rahmen der Rheinland-Pfalz-Ausstellung, die zeigen will, dass es auch anders geht. Vom 6.-8. April 2019 zeigen Ausstellerinnen und Aussteller erneut, dass nachhaltiger Konsum und fairer Handel ein Schlüssel für den Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung hier bei uns wie auch global sind.

Faire Welten: Diskutieren Sie mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und weiteren Gästen über den Beitrag von Rheinland-Pfalz für eine nachhaltige Entwicklung. Was tun wir hier, damit wir, unsere Kinder, die Menschen in Europa und in anderen Teilen der Welt belastbare Bedingungen für ein gutes Leben haben? Wo sind wir Vorbild, wo müssen wir noch nachlegen?

Sie sind herzlich eingeladen, am 2. April um 18 Uhr im Landesmuseum Mainz (Große Bleiche 49-51) teilzunehmen – Eintritt frei.

Und Sie sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild von unseren „Faire Welten“ zu machen. Besuchen Sie Faire Welten vom 6.-8. April 2019 auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung auf dem Messegelände in Mainz!

In den Muttersprachen der Schülerinnen und Schüler wünschte die Gruppe „Vielfalt in der Schule“ der Schulgemeinschaft am 11. Januar in der ersten Pause ein frohes neues Jahr. Der kommissarische Schulleiter Herr Wolff begrüßte alle Anwesenden im neuen Kalenderjahr und die Schulpfarrerin Frau Bertram lud im Namen des Vorbereitungsteams zu Fair-Trade-Kaffee, -Tee, -Kakao und Keksen ein. Finanziert wurde der Kaffee von der Stadt Mainz aus dem Preisgeld des Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels“. Die Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule hat selbst 2017 die Auszeichnung „Fairtrade School“ erhalten.

Das Referat Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Mainz lädt herzlich ein : „Faire Geldanlage – das ungenutzte Potenzial“

Eine Vortragsveranstaltung mit dem Journalisten und Buchautor Frank Herrmann
30.10.2018, 19.00 Uhr
Gemeindehaus Altmünsterkirche/Walpodenstraße, 55116 Mainz

Wissen Sie, was Ihr Geld gerade macht? Kauft es Streumunition aus Deutschland, spekuliert es mit Weizen aus den USA oder holzt es in Costa Rica Regenwald für eine Ananas-Plantage ab? Gut möglich. Dabei könnte Ihr Geld ebenso ein Schulprojekt in Uganda, eine Solarkraftanlage in Spanien oder einen Fairhandelsimporteur in Deutschland finanzieren. Aber wie lege ich mein Geld fair und ökologisch an? Wie sicher ist eine nachhaltige Geldanlage? Und stimmt die Rendite? Dies und mehr erklärt Frank Herrmann in seinem Vortrag. Darin zeigt er auf, dass ein nachhaltiger Umgang mit Geld Teil einer Grundhaltung ist, die beweist, dass jeder von uns die Welt ein wenig fairändern kann.

Seit mehr als 15 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich über 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. 2018 findet die Faire Woche vom 14. bis 28. September zum Thema „Gemeinsam für ein gutes Klima“ statt.

Mit dabei sind Handelspartner*innen aus Peru, Nicaragua, Bolivien und Ecuador. Ein weiteres Highlight der Fairen Woche 2018: Mit der Aktion Carrotmob@FaireWoche organisieren Schüler*innen unter dem Motto „Klimaschutz trifft Fairen Handel“ Carrotmobs in Weltläden – unter anderem bei der Eröffnung der Fairen Woche am 14. September in Berlin. Den Abschluss-Höhepunkt bildet der Banana-Fairday am 28. September.

Highlight in Mainz

Ein Highlight in Mainz ist der Vortrag „Fairer Handel und Klimawandel – am Beispiel von Quinoa-Bauern aus Bolivien“ mit anschließendem Quinoa-Fest. Er findet am 20. September um 19 Uhr im Mainzer Rathaus (Haifa Zimmer) statt. Nelson Perez, Präsident von ANAPQUI, dem Dachverband von acht Quinoa-Kleinbauerngenossenschaften in Bolivien, berichtet von der Arbeit und den Entwicklungen vor Ort.
Im Anschluss an seinen Bericht und die Diskussion könnt Ihr Kultur, Essen und Trinken sowie weitere Präsentationen zum Thema Quinoa genießen!

> Weitere Veranstaltungen in Eurer Nähe findet Ihr im Kalender der Fairen Woche.

Weltladen Mainz 30 Jahre

Der Weltladen Mainz wird 30 Jahre alt und das muss gefeiert werden!

Los geht es am 11.08.2018 um 11 Uhr.

Es gibt ein buntes Programm mit Geburtstagstorte und Sektempfang, Gewinnspiel zum Fairen Handel, Livemusik, Kinderschminken und vielem mehr. Kommt vorbei!

Am Mittwoch, 20.Juni 2018 findet von 9.15 bis 13.00 Uhr eines der größten Mädchen-Fußballturniere Deutschlands auf der Sportanlage in Mainz-Finthen, Waldhausenstraße 87 (55126 Mainz) statt. Insgesamt 21 Schulmannschaften nehmen an dem seit 2011 bestehenden Turnier teil. Veranstalter sind die Grund- und Realschule plus Martinusschule Mainz in Kooperation mit dem VfL Fontana Finthen sowie der Fritz-Walter Stiftung.

Die Landeshauptstadt Mainz ist seit 2013 Fair Trade-Stadt und widmet sich in diesem Jahr – was liegt näher – dem Thema „Faire Fußbälle“. So wird bei der Mini WM mit fairen Bällen gekickt und am Stand der Fair Trade-Stadt-Initiative können sich die Besucherinnen und Besucher die Zeit zwischen den Spielen vertreiben und auch aktiv werden. Die Torwand mit fairen Bällen und das Glücksrad mit spannenden Fragen stehen bereit. Darüber hinaus informieren die Mitglieder der Fair Trade-Stadt über den Herstellungsprozess von Fußbällen in Pakistan. Wer möchte, kann sich am „Selber-Nähen“ eines Fußballs versuchen.Die drei ersten Teams des Turniers können sich über einen fair gehandelten Mädchen-Fußball freuen.

Die meisten Fußbälle sind ‚unfair‘

Nach wie vor sind ca. 50-70 % aller Bälle handgenäht. Sie werden in einem aufwendigen Verfahren hergestellt. Diese Herstellung findet heute in Asien in sogenannten Niedriglohnländern statt. Auch in Pakistan wird ein Großteil der Bälle von Hand genäht. Es herrschen zumeist sehr schlechte Arbeitsbedingungen und der niedrige Lohn, den die Näherinnen erhalten, reicht häufig nicht zum Leben – ein Grund, weshalb auch Kinder arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen, erklärt Dr. Sabine Gresch, die Koordinatorin der Fair Trade Stadt-Kampagne Mainz.

Fashion Revolution - Mode und NachhaltigkeitVon Upcycling über Kleidertausch bis Shoppen bei lokalen Anbietern: Was kann jeder einzelne für einen bewussteren Modestil tun?

Die Ausstellung im Umwelt- und Informationszentrum, die vom 24 Mai bis 28. Juni 2018 stattfindet, greift diese Frage auf: Informieren Sie sich rund um das Thema Mode und Nachhaltigkeit!

Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Masterplan 100% Klimaschutz zeigt vor allem Lösungen und Handlungsalternativen auf. Es werden sowohl Fotos der zurückliegenden Fashion Revolution Week Mainz, als auch Zahlen und Fakten rund um die Textil- und Modeindustrie gezeigt. Lernen Sie verschiedene Textilarten kennenlernen, wie beispielsweise Stoffe aus Bambus, Meeresmüll oder Biobaumwolle. Auch Kleidungsstücke aus Upcycling-Materialen sind ausgestellt. Zum Beispiel werden in Mainz aus alter Arbeitskleidung des Entsorgungsbetriebs Taschen gefertigt. Begleitet wird die Ausstellung durch verschiedene Angebote wie Filmabende oder Gesprächsrunden.

Die Stadt Mainz beteiligte sich erstmals mit insgesamt neun Veranstaltungen neben zahlreichen Unterstützern aus Einzelhandel, Gastronomie, Wirtschaft und Digitalen Medien an der Aktionswoche. Damit war sie, neben Berlin und Hamburg, die Stadt mit dem größten Angebot an Aktionen, sodass auch Gäste aus Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach begrüßt wurden. „Die Aktionswoche „Fashion Revolution Week“ war ein voller Erfolg in Mainz“ so Umweltdezernentin und Schirmherrin Katrin Eder „ein bewusster Umgang mit unserem Konsum sollte jedoch jeden Tag stattfinden.“