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Seit mehr als 15 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich über 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. 2018 findet die Faire Woche vom 14. bis 28. September zum Thema „Gemeinsam für ein gutes Klima“ statt.

Mit dabei sind Handelspartner*innen aus Peru, Nicaragua, Bolivien und Ecuador. Ein weiteres Highlight der Fairen Woche 2018: Mit der Aktion Carrotmob@FaireWoche organisieren Schüler*innen unter dem Motto „Klimaschutz trifft Fairen Handel“ Carrotmobs in Weltläden – unter anderem bei der Eröffnung der Fairen Woche am 14. September in Berlin. Den Abschluss-Höhepunkt bildet der Banana-Fairday am 28. September.

> Veranstaltungen in Eurer Nähe findet Ihr im Kalender der Fairen Woche.

Am Mittwoch, 20.Juni 2018 findet von 9.15 bis 13.00 Uhr eines der größten Mädchen-Fußballturniere Deutschlands auf der Sportanlage in Mainz-Finthen, Waldhausenstraße 87 (55126 Mainz) statt. Insgesamt 21 Schulmannschaften nehmen an dem seit 2011 bestehenden Turnier teil. Veranstalter sind die Grund- und Realschule plus Martinusschule Mainz in Kooperation mit dem VfL Fontana Finthen sowie der Fritz-Walter Stiftung.

Die Landeshauptstadt Mainz ist seit 2013 Fair Trade-Stadt und widmet sich in diesem Jahr – was liegt näher – dem Thema „Faire Fußbälle“. So wird bei der Mini WM mit fairen Bällen gekickt und am Stand der Fair Trade-Stadt-Initiative können sich die Besucherinnen und Besucher die Zeit zwischen den Spielen vertreiben und auch aktiv werden. Die Torwand mit fairen Bällen und das Glücksrad mit spannenden Fragen stehen bereit. Darüber hinaus informieren die Mitglieder der Fair Trade-Stadt über den Herstellungsprozess von Fußbällen in Pakistan. Wer möchte, kann sich am „Selber-Nähen“ eines Fußballs versuchen.Die drei ersten Teams des Turniers können sich über einen fair gehandelten Mädchen-Fußball freuen.

Die meisten Fußbälle sind ‚unfair‘

Nach wie vor sind ca. 50-70 % aller Bälle handgenäht. Sie werden in einem aufwendigen Verfahren hergestellt. Diese Herstellung findet heute in Asien in sogenannten Niedriglohnländern statt. Auch in Pakistan wird ein Großteil der Bälle von Hand genäht. Es herrschen zumeist sehr schlechte Arbeitsbedingungen und der niedrige Lohn, den die Näherinnen erhalten, reicht häufig nicht zum Leben – ein Grund, weshalb auch Kinder arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen, erklärt Dr. Sabine Gresch, die Koordinatorin der Fair Trade Stadt-Kampagne Mainz.

Mainzer Dom Fotofarmer

Mainzer Dom im Frühling (Foto: Fotofarmer)

Heute vor 5 Jahren wurde die Stadt Mainz zum ersten Mal als Fairtrade Stadt ausgezeichnet. Seitdem ist sehr viel passiert!

Zum einen ist die Zahl der Läden und Lokale in Mainz, die fair gehandelte Produkte anbieten weiter gewachsen, zum anderen wurden viele erfolgreiche Aktionen durchgeführt, die zahlreiche Menschen in Mainz und Umgebung erreicht haben.

Und das war natürlich nur der Anfang! Seit letztem Jahr ist Mainz außerdem Hauptstadt des Fairen Handels und geht damit mit gutem Beispiel voran. So hat Mainz erst in den vergangenen Wochen die 1. Mainzer Fashion Revolution Week abgehalten und damit deutschlandweit eine Vorreiterrolle eingenommen.

Damit wir in den nächsten Jahren aber noch mehr Menschen erreichen können, brauchen wir Eure Hilfe: Liked und teilt unsere Facebook-Seite. So bleibt Ihr auf dem Laufenden und gleichzeitig kann sich der Gedanke des Fairen Handels weiter verbreiten! Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Fashion Revolution - Mode und NachhaltigkeitVon Upcycling über Kleidertausch bis Shoppen bei lokalen Anbietern: Was kann jeder einzelne für einen bewussteren Modestil tun?

Die Ausstellung im Umwelt- und Informationszentrum, die vom 24 Mai bis 28. Juni 2018 stattfindet, greift diese Frage auf: Informieren Sie sich rund um das Thema Mode und Nachhaltigkeit!

Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Masterplan 100% Klimaschutz zeigt vor allem Lösungen und Handlungsalternativen auf. Es werden sowohl Fotos der zurückliegenden Fashion Revolution Week Mainz, als auch Zahlen und Fakten rund um die Textil- und Modeindustrie gezeigt. Lernen Sie verschiedene Textilarten kennenlernen, wie beispielsweise Stoffe aus Bambus, Meeresmüll oder Biobaumwolle. Auch Kleidungsstücke aus Upcycling-Materialen sind ausgestellt. Zum Beispiel werden in Mainz aus alter Arbeitskleidung des Entsorgungsbetriebs Taschen gefertigt.

Begleitet wird die Ausstellung durch verschiedene Angebote wie Filmabende oder Gesprächsrunden.

Zum Weltladentag am 12. Mai geht die Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ in die nächste Runde. Nach dem Motto „neue Bundesregierung, neue Chance“ fordern das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband nachdrücklich, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Unternehmen zu stoppen. Sie appellieren erneut an die Mitglieder des Bundestages, Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich zu schützen. Diese Forderung untermauern die Weltläden mit einer bundesweiten Unterschriftensammlung für eine gesetzliche Unternehmensverantwortung.

Unterschriftenaktion vom 12. Mai bis 7. Oktober 2018

> Bis zum Welttag für menschenwürdige Arbeitsbedingungen am 7. Oktober könnt Ihr im Weltladen Mainz unterschreiben!

1. Mainzer Fashion Revolution Week

Posted by anna on 17. April 2018
Posted in Veranstaltungen  | 1 Comment

Menschen lieben Mode. Sie gibt uns die Möglichkeit uns zu entfalten und unsere Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Was auch immer Mode für jede und jeden von uns bedeutet. Niemand möchte Kleidung tragen, die auf Kosten von Näherinnen und Nähern, oft Kindern, in unwürdigen Arbeitsbedingungen produziert wurden. Auch nicht auf Kosten der Natur und ihrer Ressourcen. Eigentlich möchten wir uns bewusst kleiden mit einem guten Gefühl auf der Haut und im Herzen.
Deswegen möchten wir wissen: #whomademyclothes? Und was kann ich eigentlich konkret tun? Jede Menge Inspiration gibt es auf der 1. Mainzer Fashion Revolution Week.

Mehr Infos zur internationalen Fashion Revolution: www.fashionrevolution.org

Mehr Infos zur 1. Fashion Revolution Mainz:

Es ist Zeit für die Mode Revolution!

Kommen Sie vorbei, machen Sie mit, lassen Sie sich inspirieren!

 1. Fashion Revolution Mainz

Vom 10. bis 12. März 2018 präsentierten sich auf der Ausstellung „Faire Welten“ Unternehmen und Organisationen, die sich für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren. Die „Fairtrade Stadt Mainz“-Initiative war natürlich auch wieder mit dabei. Hier einige Eindrücke für diejenigen, die nicht dabei sein konnten:

Stand der Kampagne "Fairtrade Stadt Mainz"

Stand der Kampagne „Fairtrade Stadt Mainz“

Faire Welten 2018 Freudensprung Fashion

Nachhaltige Kleidung von Freudensprung Fashion

Faire Welten 2018 Elektroroller

Kumpan Elektroroller

Faire Welten Spezialitäten

Spezialitäten aus der Region

Faire Welten fairer Schmuck

Große Auswahl an Fair Trade Schmuck.

Faire Welten faires Kunsthandwerk

Fair gehandeltes Kunsthandwerk

Faire Welten faire Kleidung

Nachhaltige Kleidung von Diamond Army

Neustadt Eis Faire Welten

N’ice – Das Neustadteis

Faire Welten Kitnoir

Kleidung von Knitnoir

 

Vom 10. Bis 12. März 2018 präsentieren sich auf der Faire Welten Unternehmen und Organisationen, die sich für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren. Die Besucherinnen und Besucher können das vielfältige Angebot fair gehandelter, regional bzw. biologisch erzeugter Produkte – zum fünften Mal im Rahmen der Rheinland-Pfalz Ausstellung – mit allen Sinnen erleben.

Auftaktveranstaltung „Durchblick im Siegelwald“

Schon am Donnerstag, den 08. März 2018, um 19 Uhr im Landesmuseum in Mainz, wird die Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Zwischen Verbrauchermacht und Manipulation – Durchblick im Siegelwald“ auf das Messethema einstimmen. An diesem Abend wird es um die vielfältigen Einflussmöglichkeiten durch das eigene Konsumverhalten gehen, aber auch darum, inwiefern angesichts der Vielfalt an Produktsiegeln die „richtigen“ Kaufentscheidungen ermöglicht werden und inwieweit Produktsiegel insgesamt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

In einem Kurzvortrag von Silke Peters, vom Sektorvorhaben Nachhaltigkeitsstandards und öffentlich-private Verantwortung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), werden zu Beginn die existierenden Produktsiegel unterschiedlicher Branchen, deren Funktion und Qualitätsmerkmale vorgestellt. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dreht sich um folgende Fragen:

  • Welche Entscheidungsmacht haben Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihrem Einkauf wirklich?
  • Handelt es sich bei Produktsiegeln um nützliche Verbraucherinformationen oder dienen sie als „Deckmäntelchen“ von Industrie und Handel?
  • Fördern freiwillige Verpflichtungen in Form von Siegeln oder Zertifizierungen Nachhaltigkeit oder verhindern sie eher die Entwicklung von verbindlichen gesetzlichen Regelungen?
  • Können diese freiwilligen Verpflichtungen gesetzlichen Regelungen als Vorbild und Wegbereiter dienen?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion aktiv zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“

Posted by anna on 19. September 2017
Posted in Allgemein  | Tagged With: | 1 Comment

Mainz belegt hervorragenden dritten Platz

Hauptstadt des Fairen Handels
100 Städten und Gemeinden haben sich 2017 an dem Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ beworben. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global durchgeführt und in diesem Jahr wurden mehr als 900 Projekten eingereicht. Die Stadt Mainz belegte einen hervorragenden dritten Platz und erzielte ein Preisgeld von 35.000 Euro.

Die Landeshauptstadt Mainz überzeugt durch eine Vielzahl an Projekten, die von zahlreichen Partnern getragen werden, eine breite Wirkung entfalten und auch neue Zielgruppen ansprechen. „Eine tolle Belohnung für die zahlreichen Engagierten und Aktiven in unserer Stadt“, freut sich Dr. Sabine Gresch, die den Fair Trade Prozess der Stadt Mainz koordiniert. Mainz hat insgesamt 25 Projekte eingereicht. Punkten konnte man mit dem Textilführer „öko fair shoppen“, der Fastnachtsschokolade, den vielen Bildungsprojekten mit Schulen, Kirchen und den Jugendzentren. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem vorbildlichen Engagement der Stadt im Bereich Nachhaltige Beschaffung.

Team Fairtrade Stadt Mainz

Hauptstadt des Fairen Handels darf sich die Domstadt Köln nun nennen, nach Saarbrücken im Jahr 2015. Den zweiten Platz belegt die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz. Dahinter folgen die Städte Dortmund und Mainz, die sich den dritten Platz teilen. Den vierten Platz belegt die Stadt Trier. Außerdem können sich die Städte Karlsruhe, Nürnberg und Wesel, die Gemeinde Hagen im Bremischen sowie die Marktgemeinde Roßtal über Sonderpreise für besondere Einzelprojekte freuen.

Bemerkenswert sind nach 15 Jahren dieses Wettbewerbs die Kreativität, die innovativen Ideen und das konstant hohe Niveau der Projekte bei Bewerbern und Preisträgern. „Der Faire Handel lebt vom Mitmachen – jeder Beitrag zählt. Mit fairem Handel können wir die größten Entwicklungssprünge auslösen. Auch wenn wir nur eine Kommune zur Hauptstadt des Fairen Handels küren: Mit diesem Wettbewerb wollen wir alle auszeichnen, die sich in diesem Bereich stark machen. Denn hier zeigt sich, dass Städte und Gemeinden einen unverzichtbaren Beitrag zur kommunalen Entwicklungspolitik leisten – den wir weiter stärken werden“, so Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Schirmherr des Wettbewerbs.

Vortrag Faire Elektronik

Die Deutschen geben jährlich Milliarden für Unterhaltungselektronik aus. Doch woher die Metalle für das neue Smartphone stammen, oder unter welchen Bedingungen der Laptop gefertigt wurde, das interessiert nur wenige. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn bis auf wenige kleine Initiativen haben Konsumenten beim fairen Kauf bislang nur wenige Optionen. Wie wichtig ein veränderter Umgang mit Elektronikprodukten ist, zeigt Buchautor Frank Herrmann in seinem Vortrag. Er geht auf die schwierige Situation bei der Gewinnung der Metalle ebenso ein, wie auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten. Zudem zeigt er auf, wie wichtig sinnvolles und richtiges Recycling ist.