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Aktuelles aus der Region

Posted by anna on 15. November 2018
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Die ‚Meenzer Woideggel‘ machen auf die 17 UN-Ziele zu ökonomische, sozialen und ökologischen Fragen aufmerksam. Sie erhaltet sie gegen eine Spende bei Luups. Die Spende geht zu gleichen Teilen an Friends of Children Nepal und afemdi.

Meenzer Woideckel - Armut

SDG 1 – Keine Armut

Meenzer Woideckel - Hunger

SDG 2 – Kein Hunger

Meenzer Woideggel - Gesund leben

SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Meenzer Woideggel - Bildung

SDG 4 – Hochwertige Bildung

Meenzer Woideggel - Gleiche Rechte

SDG 5 – Geschlechtergleichstellung

Meenzer Woideggel - Sauberes Wasser

SDG 6 – Sauberes Wasser und Sanitärversorgung

Meenzer Woideggel - Nachhaltige Energie

SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie

Meenzer Woideggel - Arbeit

SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Meenzer Woideggel - Nachhaltigkeit

SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur

Meenzer Woideggel - Gleiche Chancen

SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Meenzer Woideggel - Nachhaltig leben

SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden

Meenzer Woideggel - Nachhaltiger Konsum

SDG 12 – Volle Konsum und Produktionsmuster

Meenzer Woideggel - Klimaschutz

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Meenzer Woideggel - Meere bewahren

SDG 14 – Leben unter Wasser

Meenzer Woideggel - Vielfalt erhalten

SDG 15 – Leben an Land

Meenzer Woideggel - Gerechtigkeit

SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starkte Institutionen

Meenzer Woideggel - Partnerschaften

SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Am 27. Juni überreichte Oberbürgermeister Michael Ebling der dritten Fairtrade-School in Mainz die Auszeichnungsurkunde. Die BBS III am Hans-Böckler-Berufsbildungszentrum (Am Judensand) beging dies bei
einer kleinen Feier, zu der alle Schülerinnen und Schüler der Schule eingeladen waren. Mit der Urkundenverleihung durch OB Ebling darf sich nun auch die Berufsbildende Schule III „Fairtrade School“ nennen. Sie reiht sich ein in die Liste mit aktuell 604 deutschen Fairtrade Schulen und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.

BBS 3 wird Fairtrade School

Engagement für den Fairen Handel und eine bessere Welt

Mit der Auszeichnung wird das Engagement von Schulen für den Fairen Handel honoriert. Nach zwei Jahren erfolgt eine Überprüfung, ob die fünf Kriterien weiterhin erfüllt sind. Die Fairtrade School-Kampagne wird von
dem Verein TransFair (Köln) koordiniert. Die für Bildungs-, Umwelt- und Entwicklungspolitik zuständigen rheinland-pfälzischen Ministerien sehen in der Kampagne eine gute Möglichkeit, das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) an Schulen zu verankern. Daher finanzieren sie Materialien und weitere Unterstützungsmöglichkeiten für die bislang 44 Fairtrade Schulen in Rheinland-Pfalz.

Die Fairtrade School-Kampagne bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. „Mit dem Titel ,Fairtrade School‘ könnt ihr Euer Engagement nach außen tragen und Freunden und Familien zeigen, wie kreativ ihr Euch für den Fairen Handel an der Schule einsetzt“, betonte Oberbürgermeister Michael Ebling.

OB Ebling überreicht Urkunde

BBS III setzt sich seit vielen Jahren für den Fairen Handel ein

Seit vielen Jahren existiert an der BBS III ein Fairtrade Kiosk und es gibt regelmäßig faire Produkte für das Lehrer-Kollegium. Tradition sind unterschiedlichste Aktionstage – und natürlich wird bei Sitzungen fairer
Kaffee konsumiert. Sowohl Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer als auch Eltern sollen künftig an der BBS III daran mitwirken, durch fairen Handel das Ungleichgewicht im weltweiten Handel
abzubauen. „Fairer Handel ist Millimeter-Arbeit. Jeder Euro, der umgesetzt wird, ist ein Schritt in Richtung einer gerechteren Welt“, sagt Gernot Hillenbrand, katholischer Schulseelsorger und Fairtrade-Beauftragter. „Als Fairtrade School baut man Netzwerke auf und fördert den Austausch an der Schule. Schülerinnen und Schüler bekommen das Bewusstsein, dass sie schon in jungen Jahren die Welt ein kleines Stück verbessern können. Sie lernen viel über den Fairen Handel und übernehmen Verantwortung“, so Hillenbrand.

Termin: 09.05.2019 – 19:00 Uhr
Ort: Haus der Evangelischen Kirche, Raum Erfurt, 4. Stock, Kaiserstraße 37, 55116 Mainz
Der Eintritt ist frei

Armes Italien. Zwischen Ausbeutung und Fairem Handel

Billiges Obst und Gemüse das ganze Jahr! Aber wer erntet die Tonnen an Lebensmitteln und unter welchen Bedingungen? Wir schauen nach Italien. Tausende MigrantInnen und Geflüchtete arbeiten in der Landwirtschaft für Hungerlöhne, oft ohne Arbeitsverträge, in Baracken ohne fließendes Wasser und Strom,… Gleichzeitig vollzieht sich ein Rechtsruck im Land, wachsen die Gegensätze zwischen Arm und Reich, Stadt und Land, Nord und Süd. Insbesondere für die Geflüchteten und ArbeitsmigrantInnen, aber auch für viele italienische ArbeiterInnen, ist das Leben dadurch noch schwieriger geworden. Hinzu kommt, dass vielerorts die Mafia mitmischt.

Der Weltladen Mainz, die Heinrich Böll Stiftung RLP, Save me Mainz und das Referat Gesellschaftliche Verantwortung des evangelischen Dekanats Mainz laden dazu ein, sich mit unserem EU-Partnerland Italien und den komplexen Zusammenhängen von Politik, Handel und Arbeitsbedingungen auseinander zu setzen.
Dafür haben wir zwei Gäste geladen:

  • Der italienische Migrationsexperte Giuseppe Spedicato berichtet über die Situation der Tagelöhner in der Landwirtschaft im italienischen Süden vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation. (Vortrag in italienischer Sprache mit Übersetzung)
  • Unter dem Namen „legal & lecker“ vertreibt das Fair-Handelszentrum Rheinland fair gehandelte und mafiafreie Produkte süditalienischer Kooperativen. Geschäftsführer Martin Klupsch stellt deren Arbeit vor und berichtet über die Perspektiven, die der Faire Handel vor Ort schafft.

Im Anschluss an die Vorträge können italienische Produkte verschiedener Kooperativen probiert werden.

Zahlreiche Besucher haben vom 06. bis 08. April 2019 die Fairen Welten in Mainz besucht und die Vielfalt des Fairen Handels mit allen Sinnen erlebt und genossen. Das abwechslungsreiche Programm mit Modenschauen, Kochshows und Workshops zum Selbermachen hat sehr großen Anklang gefunden. Hier ein paar Impressionen von den Fairen Welten 2019, die Lust auf die Fairen Welten 2020 machen:

Stand der 'Fairtrade Stadt Mainz' und Lokalen AGENDA21

Stand der ‚Fairtrade Stadt Mainz‘ und Lokalen AGENDA21 (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Modenschau mit fairer Kleidung auf den Fairen Welten 2019

Modenschau mit fairer Kleidung

Faire Schuhe von IZUBA Clothing

Faire Schuhe von IZUBA Clothing (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Faire Kleidung von Diamond Army

Faire Kleidung von Diamond Army (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Aufführung des Nairobi Hope Theatre

Aufführung des Nairobi Hope Theatre (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Große Auswahl an fairer Kleidung, auch für die Kleinsten auf den Fairen Welten 2019.

Große Auswahl an fairer Kleidung, auch für die Kleinsten. (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Faire Kleidung auf den Fairen Welten 2019.

Faire Kleidung, die Laune macht. (Dr. Sabine Gresch)

Am Stand der Mainzer Lokalen AGENDA21 wurden die Kleinsten kreativ.

Am Stand der Mainzer Lokalen AGENDA21 wurden die Kleinsten kreativ. (Foto: Dr. Sabine Gresch)

Modenschau auf der Faire Welten 2019

Bei der Modenschau wurden verschiedene faire Mode-Labels präsentiert.

 

Wie wir auch morgen noch ein gutes Leben haben können

Faire Welten? Der Klimawandel schreitet voran, der Verlust der biologischen Vielfalt ist spürbar. Starkregen, Insektensterben, die Plastikflut in Meeren und Flüssen sind Folgen einer Übernutzung natürlicher Ressourcen, wie sie in der Menschheitsgeschichte bislang beispiellos ist. Gleichzeitig lebt nahezu eine Milliarde Menschen in extremer Armut.

Faire Welten! Das ist die Messe im Rahmen der Rheinland-Pfalz-Ausstellung, die zeigen will, dass es auch anders geht. Vom 6.-8. April 2019 zeigen Ausstellerinnen und Aussteller erneut, dass nachhaltiger Konsum und fairer Handel ein Schlüssel für den Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung hier bei uns wie auch global sind. > Programm Faire Welten

Faire Welten: Diskutieren Sie mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und weiteren Gästen über den Beitrag von Rheinland-Pfalz für eine nachhaltige Entwicklung. Was tun wir hier, damit wir, unsere Kinder, die Menschen in Europa und in anderen Teilen der Welt belastbare Bedingungen für ein gutes Leben haben? Wo sind wir Vorbild, wo müssen wir noch nachlegen?

Sie sind herzlich eingeladen, am 2. April um 18 Uhr im Landesmuseum Mainz (Große Bleiche 49-51) teilzunehmen – Eintritt frei.

Und Sie sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild von unseren „Faire Welten“ zu machen. Besuchen Sie Faire Welten vom 6.-8. April 2019 auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung auf dem Messegelände in Mainz!

(Foto: Hope Theater Nairobi)

Das Hope Theatre Nairobi ist eine sozial-politische Theatergruppe aus Nairobi (Kenia), die 2009 vom deutsch-österreichischen Regisseur Stephan Bruckmeier mit jungen Erwachsenen aus den Armenvierteln der Metropole gegründet wurde.

2019 geht die Truppe zum 10. Mal auf Europatournee und zeigt eine Auswahl seiner Stücke zum Thema Fairness im wirtschaftlichen und sozialen Kontext. Am 6. April zeigt das Hope Theatre Nairobi ein Theaterstück im „Haus am Dom“. Mit dabei sein wird Dieter Overath von Fairtrade Deutschland.

Den Mitwirkenden ist es ein Anliegen, das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Afrika und Europa von afrikanischer Seite positiv-kritisch, unsentimental, urban und authentisch zu beleuchten.
In Kenia ist die Gruppe seit Herbst 2016 eine selbst verwaltete NGO mit drei Frauen im Vorstand und kümmert sich ihrerseits um die Chancen für andere.

> Flyer Hope Theater Nairobi

Veranstaltungsort
Haus am Dom, Mainz
Liebfrauenplatz 8, 55116 Mainz

Beginn 19:30 Uhr

Eintritt ist frei!

Fair Traders Dokumentarfilm

Drei Akteure der freien Marktwirtschaft übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und nachfolgende Generationen: Sie wirtschaften nachhaltig. Der Film blickt auf Karrieren von erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern in unterschiedlichen Stadien, die lokal, national und international agieren und Markt und Moral vereinbaren.

Faire Arbeitsbedingungen und biologische Herstellung mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinbaren ist für die drei ein ständiger Balanceakt – doch sie beweisen, dass es wirtschaftlich möglich ist, sozial, ökologisch und gleichzeitig erfolgreich zu produzieren.

Veranstaltungsort
CinéMayence im Institut Français
Schillerstr. 11
55116 Mainz

Beginn 20:30 Uhr

Fortbildung zu den Zielen der Agenda 2030 und dem fairen Handel im Rahmen der FAIRE WELTEN auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung für Lehrerinnen und Lehrer am 06.04.2019 in Mainz

Im Mittelpunkt des ersten Teils der beiden zweistündigen (inhaltsgleichen) Workshops steht das Weltverteilungsspiel, welches in vielen Fächern mit unterschiedlichen Zielsetzungen eingesetzt werden kann.
Durch die Darstellung der Wertschöpfungskette eines Produkts werden direkte Anknüpfungspunkte zum fairen Handel, den Nachhaltigkeitszielen und zu den Bezügen des Unterrichts hergestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert.
Anschließend werden die 17 Ziele für eine globale nachhaltige Entwicklung: Die Sustainable Development Goals (SDGs), kurz: „Nachhaltigkeitsziele“, die alle 193 UN-Mitgliedsstaaten als Ziel für alle Länder unterzeichnet haben, vorgestellt und mit aktivierenden Methoden exemplarisch erarbeitet.

Mit der Anmeldung zur Fortbildung bekommen Sie ein kostenloses Messeticket für diesen Tag. Mit dem Messeticket können Sie kostenfrei innerhalb der Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Messe fahren.
Bitte teilen Sie bei der Anmeldung unbedingt bei den Bemerkungen mit, ob Sie am Workshop vormittags oder nachmittags teilnehmen möchten. Anmeldeschluss ist der 09.03.2019.

> Informationen zu den Workshops und Anmeldeformular herunterladen.

Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule ACT Schulpreis

Clemens Hachgenei (Stadt Mainz, v.l.), Timo Steinert (ELAN e.V.), Jan-Hendrik Winter (Bildungsministerium), Schulleiter Volker Wolff (5 v.l., hinten) und Lehrkräfte sowie ausgezeichnete Schüler. Foto: Michael Bahr.

Bei der jährlich stattfindenden Verleihung des „ACT!-Eine-Welt-Schulpreises“ vom Bildungsministerium und dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz hat das Fair Trade Team der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule den ersten Platz erzielt. Die Gruppe hatte anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft im letzten Sommer einen Aktionstag zum Thema Fußball organisiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Missstände bei der Produktion von Fußbällen, die oft unmenschlichen Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter in Pakistan sowie die fairen Alternativen dazu. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von Aktiven der Lokalen AGENDA 21 Mainz. Die Leiterin der Fair Trade AG Wiebke Bück freut sich: „Mit dem Preisgeld wollen wir weitere Lernbausteine zusammen stellen, die zu verschiedensten Thematiken wirtschaftliche und soziale Kriterien gemeinsam beleuchten.“

In den Muttersprachen der Schülerinnen und Schüler wünschte die Gruppe „Vielfalt in der Schule“ der Schulgemeinschaft am 11. Januar in der ersten Pause ein frohes neues Jahr. Der kommissarische Schulleiter Herr Wolff begrüßte alle Anwesenden im neuen Kalenderjahr und die Schulpfarrerin Frau Bertram lud im Namen des Vorbereitungsteams zu Fair-Trade-Kaffee, -Tee, -Kakao und Keksen ein. Finanziert wurde der Kaffee von der Stadt Mainz aus dem Preisgeld des Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels“. Die Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule hat selbst 2017 die Auszeichnung „Fairtrade School“ erhalten.