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Menschen lieben Mode. Sie gibt uns die Möglichkeit uns zu entfalten und unsere Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Was auch immer Mode für jede und jeden von uns bedeutet. Niemand möchte Kleidung tragen, die auf Kosten von Näherinnen und Nähern, oft Kindern, in unwürdigen Arbeitsbedingungen produziert wurden. Auch nicht auf Kosten der Natur und ihrer Ressourcen. Eigentlich möchten wir uns bewusst kleiden mit einem guten Gefühl auf der Haut und im Herzen.
Deswegen möchten wir wissen: #whomademyclothes? Und was kann ich eigentlich konkret tun? Jede Menge Inspiration gibt es auf der 1. Mainzer Fashion Revolution Week.

Mehr Infos zur internationalen Fashion Revolution: www.fashionrevolution.org

Mehr Infos zur 1. Fashion Revolution Mainz:

Es ist Zeit für die Mode Revolution!

Kommen Sie vorbei, machen Sie mit, lassen Sie sich inspirieren!

 1. Fashion Revolution Mainz

Vom 10. Bis 12. März 2018 präsentierten sich auf der Ausstellung „Faire Welten“ Unternehmen und Organisationen, die sich für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren. Die „Fairtrade Stadt Mainz“-Initiative war natürlich auch wieder mit dabei. Hier einige Eindrücke für diejenigen, die nicht dabei sein konnten:

Stand der Kampagne "Fairtrade Stadt Mainz"

Stand der Kampagne „Fairtrade Stadt Mainz“

Faire Welten 2018 Freudensprung Fashion

Nachhaltige Kleidung von Freudensprung Fashion

Faire Welten 2018 Elektroroller

Kumpan Elektroroller

Faire Welten Spezialitäten

Spezialitäten aus der Region

Faire Welten fairer Schmuck

Große Auswahl an Fair Trade Schmuck.

Faire Welten faires Kunsthandwerk

Fair gehandeltes Kunsthandwerk

Faire Welten faire Kleidung

Nachhaltige Kleidung von Diamond Army

Neustadt Eis Faire Welten

N’ice – Das Neustadteis

Faire Welten Kitnoir

Kleidung von Knitnoir

 

Vom 10. Bis 12. März 2018 präsentieren sich auf der Faire Welten Unternehmen und Organisationen, die sich für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren. Die Besucherinnen und Besucher können das vielfältige Angebot fair gehandelter, regional bzw. biologisch erzeugter Produkte – zum fünften Mal im Rahmen der Rheinland-Pfalz Ausstellung – mit allen Sinnen erleben.

Auftaktveranstaltung „Durchblick im Siegelwald“

Schon am Donnerstag, den 08. März 2018, um 19 Uhr im Landesmuseum in Mainz, wird die Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Zwischen Verbrauchermacht und Manipulation – Durchblick im Siegelwald“ auf das Messethema einstimmen. An diesem Abend wird es um die vielfältigen Einflussmöglichkeiten durch das eigene Konsumverhalten gehen, aber auch darum, inwiefern angesichts der Vielfalt an Produktsiegeln die „richtigen“ Kaufentscheidungen ermöglicht werden und inwieweit Produktsiegel insgesamt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

In einem Kurzvortrag von Silke Peters, vom Sektorvorhaben Nachhaltigkeitsstandards und öffentlich-private Verantwortung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), werden zu Beginn die existierenden Produktsiegel unterschiedlicher Branchen, deren Funktion und Qualitätsmerkmale vorgestellt. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dreht sich um folgende Fragen:

  • Welche Entscheidungsmacht haben Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihrem Einkauf wirklich?
  • Handelt es sich bei Produktsiegeln um nützliche Verbraucherinformationen oder dienen sie als „Deckmäntelchen“ von Industrie und Handel?
  • Fördern freiwillige Verpflichtungen in Form von Siegeln oder Zertifizierungen Nachhaltigkeit oder verhindern sie eher die Entwicklung von verbindlichen gesetzlichen Regelungen?
  • Können diese freiwilligen Verpflichtungen gesetzlichen Regelungen als Vorbild und Wegbereiter dienen?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion aktiv zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Mainz belegt hervorragenden dritten Platz

Hauptstadt des Fairen Handels
100 Städten und Gemeinden haben sich 2017 an dem Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ beworben. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global durchgeführt und in diesem Jahr wurden mehr als 900 Projekten eingereicht. Die Stadt Mainz belegte einen hervorragenden dritten Platz und erzielte ein Preisgeld von 35.000 Euro.

Die Landeshauptstadt Mainz überzeugt durch eine Vielzahl an Projekten, die von zahlreichen Partnern getragen werden, eine breite Wirkung entfalten und auch neue Zielgruppen ansprechen. „Eine tolle Belohnung für die zahlreichen Engagierten und Aktiven in unserer Stadt“, freut sich Dr. Sabine Gresch, die den Fair Trade Prozess der Stadt Mainz koordiniert. Mainz hat insgesamt 25 Projekte eingereicht. Punkten konnte man mit dem Textilführer „öko fair shoppen“, der Fastnachtsschokolade, den vielen Bildungsprojekten mit Schulen, Kirchen und den Jugendzentren. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem vorbildlichen Engagement der Stadt im Bereich Nachhaltige Beschaffung.

Team Fairtrade Stadt Mainz

Hauptstadt des Fairen Handels darf sich die Domstadt Köln nun nennen, nach Saarbrücken im Jahr 2015. Den zweiten Platz belegt die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz. Dahinter folgen die Städte Dortmund und Mainz, die sich den dritten Platz teilen. Den vierten Platz belegt die Stadt Trier. Außerdem können sich die Städte Karlsruhe, Nürnberg und Wesel, die Gemeinde Hagen im Bremischen sowie die Marktgemeinde Roßtal über Sonderpreise für besondere Einzelprojekte freuen.

Bemerkenswert sind nach 15 Jahren dieses Wettbewerbs die Kreativität, die innovativen Ideen und das konstant hohe Niveau der Projekte bei Bewerbern und Preisträgern. „Der Faire Handel lebt vom Mitmachen – jeder Beitrag zählt. Mit fairem Handel können wir die größten Entwicklungssprünge auslösen. Auch wenn wir nur eine Kommune zur Hauptstadt des Fairen Handels küren: Mit diesem Wettbewerb wollen wir alle auszeichnen, die sich in diesem Bereich stark machen. Denn hier zeigt sich, dass Städte und Gemeinden einen unverzichtbaren Beitrag zur kommunalen Entwicklungspolitik leisten – den wir weiter stärken werden“, so Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Schirmherr des Wettbewerbs.

Vortrag Faire Elektronik

Die Deutschen geben jährlich Milliarden für Unterhaltungselektronik aus. Doch woher die Metalle für das neue Smartphone stammen, oder unter welchen Bedingungen der Laptop gefertigt wurde, das interessiert nur wenige. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn bis auf wenige kleine Initiativen haben Konsumenten beim fairen Kauf bislang nur wenige Optionen. Wie wichtig ein veränderter Umgang mit Elektronikprodukten ist, zeigt Buchautor Frank Herrmann in seinem Vortrag. Er geht auf die schwierige Situation bei der Gewinnung der Metalle ebenso ein, wie auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten. Zudem zeigt er auf, wie wichtig sinnvolles und richtiges Recycling ist.

Vom 15. bis 29. September 2017 findet die 16. Faire Woche statt. Sie ist die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland. In diesem Jahr rücken die wirtschaftlichen Perspektiven für die Produzenten im Globalen Süden in den Mittelpunkt. Bundesweit beteiligen sich Aktionsgruppen, Weltläden, Supermärkte, Schulen, Gemeinden, gastronomische Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen mit über 2000 Veranstaltungen an der Fairen Woche.

Faire Woche 2017

Am Mittwoch, 05. April 2017, überreichte Oberbürgermeister Michael Ebling um 9.00 Uhr der zweiten Fairtrade-School in Mainz die Auszeichnung als Fairtrade School. Die Gustav-Stresemann Wirtschaftsschule in der Hechtsheimer Straße beging dies bei einer kleinen Feierstunde und anschließendem „Marktplatz Fairtrade“, zu dem alle Schülerinnen und Schüler der GSW eingeladen waren.

Nun ist es offziell

Mit der Urkundenverleihung durch Oberbürgermeister Ebling und dem „Berater Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) am Pädagogischen Landesinstitut“ Daniel Kreußer, Lehrer auf dem Schlossgymnasium Mainz, darf sich auch die Gustav-Stresemann Wirtschaftsschule „Fairtrade School“ nennen. Sie reiht sich ein, in die Liste mit aktuell 338 Fairtrade Schulen in Deutschland und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.

Preisübergabe Fairtrade School durch Bürgermeister Ebling

Preisübergabe „Fairtrade School“ durch Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling.

Preisübergabe Fairtrade School

Oberbürgermeister Michael Ebling übergibt Auszeichnung an Schulleiterin Brigitte Glismann.

Oberbürgermeister Michael Ebling

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Das Ganze ist ein Herzensthema – Wir leben ja nicht alleine auf der Welt, da ist es wichtig, dass wir uns auch für andere einsetzen.“

Schulleiterin Brigitte Glismann

Schulleiterin Brigitte Glismann unterstützt Schüler und Lehrer bei ihrem Engagement.

Schulpfarrer Stavenhagen

Schulpfarrer Michael Stavenhagen freut sich über die Auszeichnung.

Hier einige Impressionen von der Ausstellung „Faire Welten“. Vom 18. bis 20. März 2017 lud die Ausstellung wieder zum Staunen, Stöbern und Entdecken im Herzen der Rheinland-Pfalz Messe ein. Die Bildrechte liegen bei „Faire Welten Mainz“.

Fair Trade Kochshow mit Malu Dreyer

Fair Trade Kochshow mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Ein schönes Ergebnis der Faire Welten-Fotoaktion

Ein schönes Ergebnis der Faire Welten-Fotoaktion

Modenshow mit fair gehandelter Kleidung

Modenshow mit fair gehandelter Kleidung

Faire Modenshow

Faire Modenshow

Fotoaktion Faire Welten

Fotoaktion Faire Welten

Öko fair shoppen in Mainz

Am Mittwoch, 22. Februar 2017, um 19.00 Uhr wird der Mainzer Textilführer „öko fair shoppen in Mainz“ im Rathaus, Haifa-Zimmer, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz der Öffentlichkeit vorgestellt. Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte lädt dazu den Mainzer Einzelhandel und interessierte Mainzerinnen und Mainzer ein. Öko-Faire Geschäfte präsentieren einen Teil Ihrer Kollektion und stehen für Fragen zur Verfügung.

Immer mehr Kundinnen und Kunden wollen verantwortungsvoll einkaufen. Die oftmals unmenschlichen Produktionsbedingungen in der Bekleidungsindustrie haben dazu geführt, dass das Bewusstsein im Umgang mit unseren Textilien wächst. Im Sommer letzten Jahres haben Studierende des Geographischen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität in Mainzer Geschäften im Rahmen der Fairtrade-Stadt Kampagne umfangreiche Daten ermittelt. Herausgekommen ist der „Öko-faire Textilführer“ für Mainz mit 34 Geschäften, die mindestens eines oder gar mehrere der erfragten ökologischen und fairen Siegel anbieten. Die Broschüre „öko fair shoppen in Mainz“ ist nun fertiggestellt und wurde in einer Auflage von 10.000 Exemplaren gedruckt.

„Mode und verantwortungsvolles Einkaufen stehen in Mainz nicht im Widerspruch“, freut sich Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte. Er wird den Textilführer gemeinsam mit den beteiligten Geschäften vorstellen.

Mit dem Textilführer soll den Verbraucherinnen und Verbrauchern aufgezeigt werden, wo sich in Mainz Geschäfte befinden, die Textilien mit entsprechenden Gütesiegeln anbieten. Im Mittelpunkt stehen dabei Sozial- und Umweltstandards, die es im Textilbereich gibt. Aber auch das Angebot an Second-Hand und Kleidertausch-Börsen, sowie neue und innovative Ideen aus der Textilbranche wurden mit aufgenommen.

> Textilführer „Öko-fair shoppen in Mainz“ herunterladen

> SWR-Beitrag zum Textilführer

Nachdem es bereits seit 2014 eine faire Stadtschokolade gibt, soll nun auch die närrische Zeit durch die Sorte „Liebeshimmel“ versüßt werden, die aus weißer Schokolade mit einer kleinen Scheibe Erdbeerschokolade und einem Himbeerherz besteht. Das Design der fairen Fastnachtsschokolade stammt von der Mainzer Künstlerin Marie Scriba. Die Tafel wiegt 65 Gramm und ist für 2,99 Euro unter anderem im Weltladen Unterwegs erhältlich.

Mainzer Fastnachtsschokolade